Projekt „MOve“

 

Hintergründe 

Vielen Menschen mit Migrationsgeschichte und Fluchterfahrung (ca. 45 % der Bevölkerung), die seit wenigen Jahren, aber auch sogar seit längerem in München leben, sind die Anlaufstellen in den einzelnen Stadtteilen oft noch unbekannt. Das gilt im Übrigen auch für Menschen mit deutschem Pass seit der Geburt. Menschen aus Migrantenorganisationen, – initiativen und Communities (MO) nutzen nicht selten unabhängig davon die Informationen und die Kommunikation in ihren Communities, um ihren Alltag zu bewältigen.

Bestehende und vielfältig gestaltete Angebote und Programme der Landeshauptstadt (LHM) und ihrer Einrichtungen erreichen nicht immer die Zielgruppen bzw. werden von diesen nicht im gewünschten Maße genutzt. Die Pandemie 2020 hat dies verstärkt.

Kurzinformation zum Projekt

Vor diesem Hintergrund setzt das Kooperationsprojekt vom Referat für Bildung und Sport und MORGEN e. V., unterstützt von der Stelle für Interkulturelle Arbeit des Sozialreferats der LHM, auf eine Präsenz in ausgewählten Stadtteilen, um Menschen vor allem aus MO die Angebote und vielfältigen Möglichkeiten der Anlaufstellen in den Stadtteilen zu vermitteln. Beispielhaft seien genannt: Bildungseinrichtungen, Sozial- und Bürgerhäuser, Nachbarschaftstreffs, ASZ, Stadtteilbibliotheken, BildungsLokale, Kulturzentren und –häuser sowie die Bezirksausschüsse (BA).

Die Beauftragten selbst stammen selbst aus dem Kreis der MO, bringen Sprachkenntnisse, Informationen, Erfahrungen, und Erkenntnisse mit und sind Community übergreifend tätig.

Grundsätzlich sind die Themen, die Menschen in MO beschäftigen, mit denen von anderen identisch, z. B. hinsichtlich der Schul- und Betreuungssituation, Infrastruktur, Umweltschutz, Sicherheit, der Mitwirkung in städtischen Gremien (z. B. BA) oder Wohnen. Die „MOvies“ haben dies im Blick und setzen auch auf das Verbindende und das Miteinander der unterschiedlichen Beteiligten.

Die bislang gesammelten Erfahrungen sind positiv, denn die Kooperation beispielsweise mit den BA kann sich sehen lassen. Hier findet quasi Partizipation „im Kleinen“ statt und man erfährt z. B. wie man selbst Einfluss auf das Leben im Stadtteil nehmen kann.

Die Beauftragten

Fatima Barhmi

Nico Fung

Fatma Falfoul

Laura Iorgovan

Özlen Sönmezler

Chiara Vigoriti-Zeller

Helena Wulgari-Popp

Elham Zayed

Flyer

Projekt in Kooperation mit

Mit freundlicher Unterstützung der Stelle für Interkulturelle Arbeit